Historischer Start für Paris

Die Paris Lights haben ihre AFLE-Geschichte mit einem 30:8-Sieg gegen die Firenze Red Lions eröffnet. Noch wichtiger als das Ergebnis: Die neue Franchise hat direkt eine Verbindung gefunden, die ihr offensiv ein Gesicht geben kann.

Quarterback Evan Hillock und Wide Receiver Tristen Wallace standen im Mittelpunkt. Nach einem etwas holprigen Beginn fand Paris den Rhythmus – und genau dieses Duo gab dem Spiel die entscheidende Richtung.

Hillock findet Wallace

Hillock brachte 18 seiner 27 Pässe für 256 Yards und drei Touchdowns an. Zwei dieser Touchdowns gingen an Wallace, der mit 4 Receptions für 116 Yards und zwei Scores sofort zeigte, wie gefährlich er als vertikale Waffe sein kann.

Besonders der tiefe Ball auf Wallace wurde zum Moment, der das Spiel öffnete. Paris bekam Sicherheit, Firenze geriet unter Druck und die Lights spielten anschließend deutlich befreiter.

Ein Konzept mit Zukunft

Spannend ist auch der Kadergedanke dahinter. Paris setzte bewusst auf einen kanadischen Quarterback und amerikanische Receiver. Hillock bekam Waffen, Wallace bekam einen Spielmacher – und die Offense bekam eine Identität.

Für die AFLE ist das ein starkes Signal. Paris ist nicht nur dabei, Paris kann früh eine eigene Geschichte schreiben.

Der erste Sieg ist eingetragen – und mit Hillock zu Wallace haben die Paris Lights vielleicht schon ihre erste große Verbindung gefunden.