Garrett verlässt die Division

Der Trade von Myles Garrett zu den Los Angeles Rams verändert nicht nur die Cleveland Browns, sondern auch die Kräfteverhältnisse in der AFC North. Für die Cincinnati Bengals bedeutet der Abgang eines der gefährlichsten Pass Rusher der NFL eine spürbare Veränderung.

Garrett war für Cincinnati besonders unangenehm. Laut NFL.com sackte er Joe Burrow häufiger als jeden anderen Quarterback, gegen den er gespielt hat.

Flacco bringt es auf den Punkt

Backup-Quarterback Joe Flacco, der Garrett aus gemeinsamer Zeit kennt, reagierte auf den Trade mit einem kurzen Satz: „Good for us.“ Damit fasste er zusammen, was viele Bengals-Fans denken dürften.

Ganz so einfach ist es aber nicht. Cleveland erhält unter anderem Jared Verse, und Bengals-Tackle Orlando Brown machte klar: Am Ende müsse man trotzdem sonntags gewinnen. Auch Amarius Mims betonte, dass die AFC North unabhängig von Namen eine harte Division bleibt.

Cincinnati wittert eine Chance

Für die Bengals kann der Trade trotzdem ein Vorteil sein. Cleveland verliert einen der prägendsten Defensivspieler der Liga, während Cincinnati mit Joe Burrow und einem stabileren Kern wieder Richtung Playoffs schauen will.

Die Botschaft aus Cincinnati ist deshalb klar: Respekt vor Garrett – aber Erleichterung darüber, ihn nicht mehr zweimal pro Jahr blocken zu müssen.

Myles Garrett ist aus der AFC North raus – und in Cincinnati weiß man genau, was das bedeuten kann.