Das Quarterback-Rennen wird zum frühen Thema der Liga

Nach drei Spielwochen hat die AFLE mehrere klare Geschichten. Die auffälligste spielt sich auf der Quarterback-Position ab. Jakeb Sullivan von Berlin Thunder, Jameson Wang von den Panthers Wroclaw und Ben Holmes von den Vienna Vikings prägen die Liga auf unterschiedliche Weise.

Sullivan führt die Pass-Statistik mit 978 Yards und 9 Touchdowns an. Wang folgt mit 744 Passing Yards, 8 Touchdowns und ohne Interception. Holmes ist vielleicht weniger spektakulär, aber extrem stabil: 742 Yards, 6 Touchdowns, nur eine Interception und vor allem ein 3:0-Start mit Vienna.

Stat-Leader zeigen erste Trends

Auch die weiteren Leaderboards erzählen bereits viel über die Saison. Jon Cole von Berlin Thunder führt nach drei Wochen mit 449 Receiving Yards und 6 Touchdowns die Receiver-Kategorien an. Karri Pajarinen von Vienna liegt mit 232 Rushing Yards vorn, während Alejandro Fernandez mit 5 Sacks die Pass-Rush-Wertung anführt.

Defensiv fällt außerdem London auf: Kadel King führt die Tackle-Statistik mit 30 Tackles an, gefolgt von Teamkollege David Izinyon mit 27. Das passt zum Bild einer Liga, in der Ergebnisse allein noch nicht alles erklären. Gerade London steht zwar bei 0:3, hat aber laut AFLE noch Import-Spots offen und könnte sich im Verlauf der Saison verändern.

Firenze bekommt eine feste Heimat

Abseits der Statistiken gibt es auch eine wichtige organisatorische Meldung: Die Firenze Red Lions tragen ihre verbleibenden fünf Heimspiele im Stadio Gino Bozzi in Florenz aus. Das Stadion im Stadtteil Due Strade bietet laut AFLE 3.800 Plätze, Kunstrasen, überdachte Tribüne, Gästebereich und komplette Infrastruktur.

Für Firenze ist das mehr als nur eine Spielstätte. Eine feste Heimat gibt einem neuen Franchise Identität, Wiedererkennung und eine bessere Grundlage, um Fans in der Stadt aufzubauen.

Die AFLE wirkt nach drei Wochen offen, offensiv spannend und organisatorisch in Bewegung – genau das macht die nächsten Spieltage interessant.